10 Tote in Folge von 2 Amokläufen in den USA

Bloged in Nachrichten von admin Montag Februar 19, 2007

Wieder einmal wurden die USA von zwei Amokläufen heimgesucht. Beide Taten ereigneten sich am Abend des vergangenen Montages (Ortszeit) und forderten insgesamt zehn Menschenleben.Gegen 18.40 Uhr (Ortszeit) drang ein 18jähriger in das Einkaufszentrum “Trolley Square Mall” in Salt Lake City im US-Bundesstaat Utah ein und eröffnete sofort das Feuer, wie Augenzeugen später berichteten. Die Schüsse seien wahllos gefallen, und lösten eine Massenpanik aus. Viele Besucher versuchten in den anliegenden Geschäften Schutz zu finden und verbarrikadierten sich.

Erst als die Polizei eintraf, konnte der jugendliche Täter in ein Kinderbekleidungsgeschäft gedrängt werden, wo er den Schüssen der Beamten erlag. Der Amokläufer hinterließ neun Verletzte, wovon fünf in Folge ihrer schweren Schussverletzungen starben. Über das Motiv des Täters herrscht weiterhin Unklarheit

Ebenso forderte ein weiteres Attentat in Philadelphia fünf Menschenleben. Als Täter wird der 44jährige Vincent Dortch angegeben, der höchstwahrscheinlich seinem Unmut über fehlgeschlagene Spekulationen auf einer blutigen Art und Weise Ausdruck verlieh.
Nach Berichten von cnn-online berief Dortch ein Investorentreffen am Montagabend ein. Dabei nutzte er den Vorwand, dass es einen neuen Investor für ein ehemaliges IBM-Kongresszentrum im US-Bundesstaat New York gäbe, das von der Firma “Watson International” in ein erstklassiges Unterhaltungs- und Kongresscenter umgebaut werden sollte, wobei sich Dortch an diesem Projekt selbst finanziell beteiligte. Kurz nachdem das Treffen begann, zückte Dortch zwei Revolver, forderte einen Anwesenden auf, vier Konferenzmitglieder mit Klebeband zu fesseln, und ließ anschließend ihn und eine weitere Person frei. Daraufhin hatten die vier Opfer Zeit ein letztes Gebet zu sprechen, bevor der Täter sie mit mehreren Schüssen tötete. Als die Polizei eintraf, beging Dortch Selbstmord. Der Amoklauf scheint laut Polizeiberichten eng mit einer fehlgeschlagenen Anlage von 500.000 US-$ zusammen, die der Täter und zwei weitere Personen in das Kongresszentrum investierten. Vermutlich mussten die Opfer, die “Watson International” leiteten und mit den Investitionen arbeiteten, für diesen Geldverlust tragisch büßen.

Quellen: http://news.de.msn.com/Article.aspx?cp-documentid=2963477
http://edition.cnn.com/2007/US/02/13/philly.shooting.ap/index.html
http://edition.cnn.com/2007/US/02/13/officer.utah/index.html

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