Taifun über den Philippinen fordet 380 Menschenleben

Bloged in Nachrichten von admin Montag Dezember 4, 2006

Ein Taifun mit dem Namen “Durian” fegt über die Philippinen und fordert seine Opfer: 388 Menschen (nach Schätzungen des Roten Kreuzes, Behörden schätzen, dass mehr als 400 Menschen mit ihrem Leben bezahlen mussten) kamen bei der Naturkatastrophe ums Leben. Der Taifun hat durch seine ungeheure Stärke einen Vulkanhang ins Rutschen gebracht (Regen und Vulkanasche vermischten sich und wurden zu einer Lawine). Die dadurch entstandene Schlammlawine am Berg Mayon (ungefähr 330 km von Manila entfernt) begrub ganze Dörfer.

Der Bürgermeister von Lagazpi äußert sich besorgt, berichtet, dass Straßen von der Wucht der Lawine weggespült wurden. Viele Dörfer sind komplett verwüstet und nur noch die Dächer sind sichtbar. Auch andere Regionen der Philippinen verzeichnen zahlreiche Sturmschäden und Unfälle, glücklicherweise aber keine zusätzlichen Todesopfer. Internationale Hilfe müsse wahrscheinlich angefordert werden durch das Rote Kreuz, damit eine optimale Versorgung aller Opfer stattfinden könne. Die Zahl der Opfer und Vermissten wird sich mit hoher Wahrscheinlichkeit noch erhöhen, wenn Rettungskräfte zu den verschütteten Opfern vordringen können. Vorerst sind einige Ortschaften von jeglicher Hilfe abgeschnitten, Stromnetz, Telefonleitung und Wasserversorgung sind zusammengebrochen. Auch Armeehubschrauber konnten aufgrund des immer noch tobenden Sturmes nicht starten.

Der Taifun “Durian” ist mittlerweile der vierte Taifun innerhalb der letzten drei Monate über den Philippinen. Ein Taifun im September hatte schon 200 Leben gefordert.

http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,1185,OID6150400_NAV_REF3,00.html
http://www.vol.at/news/welt/artikel/philippinen-500-tote-und-vermisste/cn/news-20061201-09595784

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