Microsoft will Apples iPod Konkurrenz machen
Pünktlich zur Weihnachtszeit hat Microsoft die Apple Konkurrenz “Zune” auf den Markt gebracht. Dabei handelt es sich um einen eigenständigen Download Dienst von Microsoft. Er nennt sich “Zune Marketplace”. Bislang beherrscht Apple mit dem dazugehörigen System iPod / iTunes den Markt. Mit Zune soll es nicht möglich sein, Musikdateien anderer Dienste abspielen zu können. Ziel von Microsoft ist es, in einen gut aufgeteilten Markt einzudringen. Man versucht der Konkurrenz Kunden abzuwerben, und Marktanteile zu gewinnen. Hauptgegner in dieser Planstrategie des Software-Giganten Microsoft ist in diesem Fall Apple (mit dem iPod).
“Zune” soll sich ganz einfach anhand eines runden Knopfes bedienen lassen. Abspielen kann man neben Musik und Videos auch Fotos, so dass es sich um ein Allround Gerät handelt. Sinn und Zweck ist es, dass die Hardware und Software des “Zune” aufeinander abgestimmt ist, so dass man ein in sich geschlossenes System erhält - ähnlich wie bei Apple. Leider kann der “Zune” bislang noch keine Hörbücher oder Podcasts abspielen.
Neu bei “Zune” ist Folgendes: Wer Zune besitzt, kann einzelne Songs austauschen. Dasselbe funktioniert mit Fotos - mit Videos hingegen och nicht. Eine drahtlose Verbindung ist natürlich eingerichtet. Neue Songs dürfen jedoch in einem Zeitraum von 3 Tagen nur 3 mal abgespielt werden. Dies gilt nur für Songs, welche man durch den Tausch erworben hat. Hat man drei Mal gehört, so verschwindet der Song. Es erscheint an dieser Stelle nachfolgend ein Hinweis, dass man den Song käuflich erwerben kann.
Zune soll nach eigenen Angaben nicht nur Konkurrenz für Apple sein: Auch die Musikindustrie, die Musikdateien kostenpflichtig zum Download bereitstellt (Musicload beispielsweise), bekommen Konkurrenz durch Zune. Bevor Zune nach Europa und nach Deutschland kommt, wird das Produkt zunächst in Nordamerika verkauft. Hier ist Zune bereits zu Weihnachten erhältlich. Diese Verkaufsaktion dient zunächst als Test.
Laut Microsoft Plan mache man mit diesem Produkt bis zum Jahre 2008 Verlust, ab dann rutsche man in die Gewinnzone, bzw. habe seine Kosten zunächst gedeckt. Auch die X-Box hat seiner Zeit Unsummen gekostet.
Quellen:
http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,1185,OID6093560_NAV_REF4,00.html
http://www.tagesschau.de/audio/0,2773,OID6094588_NAV_BAB,00.html
http://boerse.ard.de/content.jsp?key=dokument_192146