Dieter Bohlen: Überfall auf Villa in Tötensen

Bloged in Unterhaltung von admin Donnerstag Januar 4, 2007

Montag morgen, der 11.12.2006. Es ist ein schwarzer Tag für Dieter Bohlen, den bekannten Musikproduzenten und Modern-Talking-Popstar. Zwei Unbekannte überfallen seine Villa in Tötensen bei Hamburg. Es ist bereits das zweite Mal, dass bei Dieter Bohlen eingebrochen wird. Am 15.12.2003 wird der Modern-Talking-Star zum ersten Mal ausgeraubt. Dieter Bohlen ist zur Zeit des Einbruchs in Köln, bei der Aufzeichnung von “Deutschland sucht den Superstar”.

Dieses Mal, am 11.12.2006, erlebt Dieter Bohlen den Schock hautnah - er ist zu Hause, als der Überfall statt findet. Die Täter verschaffen sich mit einem Trick Zutritt zur Villa. Sie fangen den Hausmeister ab, zwingen ihn, an die Tür zu klopfen. Als die Haushälterin nichtsahnend öffnet, wird sie von den beiden Unbekannten überwältigt. Die Täter sind bewaffnet, mit einem Messer und einer Schußwaffe. Sie nehmen Bohlen, seine Freundin und die Haushälterin gefangen, fesseln sie. Dann schreien sie Dieter Bohlen an: “Wo sind Deine Millionen?” Nach Aussage des Musikproduzenten hätten sie immer wieder gedroht, ihn zu erschießen. Bohlen muss seinen Safe öffnen.

Die darin enthaltenen 60.000 Euro nehmen die Täter als Beute. Doch das ist ihnen nicht genug. Laut Bild-Zeitung wollten die Einbrecher Bohlens Freundin als Geisel nehmen, Bohlen zwingen, mit ihnen zur Bank zu fahren und weiteres Geld abzuheben. Dieter Bohlen berichtet, dass es zu einer “kleinen Rangelei” gekommen sei. Er habe sich losreißen und fliehen können. Einer der Täter verfolgte Bohlen. “Er zielte auf mich. Ich hatte eine Höllenangst, dass er mir von hinten in den Rücken schießt”, so Bohlen. Trotzdem sei es ihm gelungen, die Nachbarn zu verständigen, die die Polizei alarmierten.

In der Zwischenzeit konnten sich Bohlens Freundin und die Haushälterin von ihren Fesseln befreien. Als die Polizei eintraf, waren die Täter verschwunden. Ein Hinweis auf ihre Identität liefert ein Video der Überwachungskamera in Bohlens Villa. Die Polizei veröffentlichte ein Fahndungsfoto. Trotz zahlreicher Hinweise aus der Bevölkerung sind die Täter jedoch noch immer auf freiem Fuß. Bohlen hat der Überfall schwer getroffen. Es war “der schlimmste Horror meines Lebens”, so Bohlen.
Quellen: http://www.mdr.de/brisant/promi-klatsch/3872286.html
http://www.faz.net/s/Rub501F42F1AA064C4CB17DF1C38AC00196/Doc~E93F4C4F924F34C9C93C811764635FC95~ATpl~Ecommon~Scontent.html
http://www.myvideo.de/watch/431119

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